Ersatz Steinbachbrücke

Objektnummer 346
Art Gestaltung
Standort Trubschachen
Bauherrschaft Gemeinde Trubschachen
Auftragsart Direktauftrag
Aufgabe Die Steinbachbrücke (Baujahr 1891) ist von der Denkmalpflege als erhaltenswert eingestuft. Ihre Lage ist
verkehrstechnisch extrem exponiert direkt an den Geleisen gelegen und mit einem Y-förmigen Anschluss an
die Mühlestrasse. Die Steinbachbrücke ist die einzige Verbindung ins Steinbachtal. Ihre Nutzlast wurde von
anfänglich 5 Tonnen später mit einer ersten Ertüchtigung mit dem Einbau eines Verstärkungsjochs auf
16 Tonnen vergrössert. 2015 wurde die ursprüngliche Brückenstatik zerstört und ein selbsttragender Boden
mit untenliegenden Druckstämmen eingebaut, Nutzlast 34 Tonnen. Dies erfolgte im Hinblick auf das nahe Lebensende der ursprünglichen Konstruktion und einer ganz neuen, sichereren Verkehrslösung mit Bahnschranken und einer rechtwinklige Mühlestrasseeinfahrt.
Die Gemeinde fordert eine dauerhafte, wartungsarme Brücke. Aus verkehrstechnischer Sicht braucht es ein Maximum an Übersichtlichkeit. Die Denkmalpflege verlangt ein passendes Ersatzbauwerk mit einer ähnlichen Räumlichen Präsenz wie alte erhaltenswerte Steinbachbrücke. Der Einsatz von viel Holz ist gewünscht, aber aufgrund den Anforderungen (Nutzlast 40 Tonnen und zweispurig) nicht vernünftig zu realisieren. Aus allen diesen Randbedingeungen ist die Beton-Holz-Hybridbrücke entstanden. Das heisst, das Holz wird statischwirksam im Dach in Form von Druckbalken und unter der Fahrbahnplattes als Tragbalken eingesetzt. Eine solche Brücke ist ein Novum. Damit nicht genug, besteht die Eindeckung komplett aus Photovoltikmodulen welche der Gemeinde Trubschachen Strom liefert.
Termine 2024 Januar - Juni Arbeit mit der Begleitgruppe
2024 Juli Baueingabe
2025/26 Ausführung
2026 22. Juni Inbetriebnahme
Planungsteam M+P Ingenieure AG 3401 Burgdorf
mit einer Begleitgruppe bestehend aus:
• Gemeinderatsvertreter
• Berner Heimatschutz
• ViaStoria
• Statikexperten
• Gestalter